Die kleinsten Gattung der Familie der Hühnervögel sind die Wachteln. Weltweit gibt es ca 40 verschiedene Wachtelarten. Für die landwirtschaftliche Nutzung (Fleisch & Eier) wurde nur die Japanwachtel (Coturnix japonica)domestiziert.  Rund 23 Arten werden nur als Ziervögel gehalten.

Die Wildform ist ein Zugvogel, der in den Regionen der Russischen Föderation östlich des Baikalsees, in China, Korea, Japan, in der Mandschurei und in der Mongolei verbreitet ist. Aber auch in Deutschland wurden vermehrt Wachteln in freier Wildbahn gesichtet.

Die Wachteln sind sehr frühreif und produktiv. Sie beginnen bereits im Alter von  7 – 8 Wochen mit dem Legen. Rund alle 18 Stunden legen diese ein Ei, allerdings nicht am frühen Morgen, sondern mehrheitlich am späteren Nachmittag und am Abend. Eine Wachtelhenne legt in einem Jahr 250 – 270 Eier, wobei die dabei produzierte Eimasse ungefähr dem 15-fachen Körpergewicht entspricht.

Die Wachtel Henne erkennt man bei den meisten Farbschlägen an den braunen Punkten in der Brustbefiederung. Bei Farbschlägen wie Weiß, Silber, Tenebrosus und Dunkelschecken kann man das Geschlecht nur durch einen Kloakentest bestimmen

Den Wachtel Hahn erkennt man bei den meisten Farbschlägen an den braunen Kragen. Zudem hat er keine Punkte in der Brustbefiederung. Bei Farbschlägen wie Weiß, Silber, Tenebrosus und Dunkelschecken kann man das Geschlecht nur durch einen Kloakentest bestimmen.

Damit aus dem befruchteten Wachtelei (Brutei) ein Küken schlüpfen kann, muss dieses 17 Tage lang im Brutkasten bei einer Temperatur von 37,6 Grad gebrütet werden.

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